Robert, Herzog der Normandie, lernt im Frühling des Jahres 1027 in der Nähe einer Quelle die Gerberstochter Arlette kennen. Aus ihrer Beziehung geht der Sohn Wilhelm hervor. Der zukünftige Herzog wächst im Schloss von Falaise auf und erwirkt die Anerkennung seines herzoglichen Titels bei der Schlacht von Val-ès-Dunes.
Nach einem Sieg über den König von Frankreich nimmt Wilhelm, genannt "der Bastard", die wirtschaftliche Entwicklung des Herzogtums Normandie in Angriff, wo er insbesondere in der Stadt Caen ein Schloss und zwei Abteien errichten lässt.
Im Anschluss an die Schlacht von Hastings wird Wilhelm im Jahre 1066 zum König von England gekrönt. Diese Eroberung Englands, welche ihm den Beinamen «Wilhelm der Eroberer» einbrachte, wird auf einer Stickerei aus dem 11. Jahrhundert erzählt. Als Zeitzeuge des Mittelalters ist dieses Werk heute Teil des UNESCO-Programms «Mémoire du monde» (Gedächtnis der Welt) und in Bayeux in einem eigens konzipierten Museum ausgestellt.
Orte und Denkmäler, die im Epos von Wilhelm dem Eroberer eine besonders wichtige Rolle gespielt haben, sind insbesondere in drei Städten anzutreffen:
Caen :
Das herzogliche Schloss (Château Ducal),
die beiden Abteien und Abbaye-aux-Dames
Bayeux :
Das Museum Tapisserie de Bayeux (der Wandteppich von Bayeux)
die Kathedrale von Bayeux
Falaise :
Schloss Guillaume Le Conquérant,
ein Reiterstandbild von Wilhelm dem Eroberer,
die Quelle Fontaine d'Arlette
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